Das Chateaubriand-Steak, ein edler Genuss

Das Rinder-Steak-Braten gehört sicher zu den anspruchsvollsten Kochdisziplinen. Welche Rinderrasse, welches Stück vom Rind, welche Garmethode und welches passende Rezept zum Fleisch? Besonders als Ex-Vegetarierin hab ich da schon mal großen Aufholbedarf. Das Rind ist nicht nur ein perfekter Grill-Begleiter, es eignet sich auch hervorragend, um die nächte Grillparty ein bisschen “upzugraden” und ihr einen luxuriösen Charakter zu verleihen. Goldene Hochzeit, Geburtstag, Familientreffen? Muss nicht spießig sein! Mit dem perfekten Menü, lassen sich feierliche Anlässe einfach mit einem lockeren und ausgelassenen Grill-Abend vereinen.  Die lauen Sommer-Abende müssen schließlich noch irgendwie genutzt werden und so haben Sie auch noch mal Gelegenheit, die Grillzange zu schwengen!

Chateaubriand

Das Chateaubriand gehört zu den beliebtesten und edelsten Steaks und gilt nicht umsonst als eine der am häufigsten zubereiteten Lieblingsdelikatessen der besten Köchen der Welt.  Selbst seine Namensgebung verspricht irgendwie Exklusivität, denn diesen hat er vom französischen Schriftsteller und Politiker François-Réne de Chateaubriand (1768 – 1848) erhalten, dessen Koch das Gericht eigens für ihn kreiert hat, da sich der Graf häufig über die Trockenheit des Fleisches beschwert hat.
Das Steak stammt vom feinsten Teil des Rinds, dem Filetsteak (Kopf oder Mitte des Filetstücks) und ist besonders zart und feinfaserig, da diese Partie, die Rückenmuskulatur nicht stark beansprucht wird.

Zubereitung:

Lösen Sie das 350-500gr schwere Filetstück erst mal von Haut und Fettstreifen und massieren es kurz in die Breite, bevor Sie es mit Öl und Pfeffer und etwas Streuwürze verfeinern. Sie können es auch mit Knoblauch, Pfeffer und etwas Worcestershiresauce marinieren.

Am besten grillen Sie es blutig bis medium. Weil es besonders dick geschnitten wird, besteht der häufigste Fehler darin, dass es außen zu stark angebraten ist und innen noch fast roh. Das sollten Sie unbedingt vermeiden! Damit Sie das teure Stück nicht umsonst gekauft haben, empfehlen wir Ihnen den Grill auf eine sehr hohe Temperatur vorzuheizen. Grillrost vorher einölen und je nach Dicke auf jeder Seite 6-8 Minuten angrillen. Anschließend die Temperatur drastisch herunterkurbeln und nur noch langsam grillen lassen, bis Sie Ihre gewünschte Garstufe erreicht haben! (20-30 Minuten). Legen Sie das gute Stück dabei an den Grillrand.

Als Soße empfehlen wir Ihnen entweder eine kühle Kräuterbutter oder  eine Béarnaise dazu. Dies hätte dem Grafen sicher auch gefallen, aber sein Koch zog damals eher einen eingekochten Fond aus Schalotten, Weißwein, Estragon und Butter vor. Auch keine schlechte Idee. Die Wahl ist Ihnen überlassen!

Klassisch wird das Chateaubriand auf gerösteten Toastscheiben gelegt und anschließend auf edlen Silberplatten serviert. Wir empfehlen Ihnen allerdings die moderne Version! Beilage sind traditionell Schlosskartoffeln, das sind in Butter angebratene rohe Mini-Kartoffeln sowie junges Buttergemüse. Alternativ auch in Alufolie gegrillte Kartoffeln. Lecker, lecker!

Bunter Sommersalat mit gegrillten Hähnchenbrust-Streifen und Früchten

Ideen für leckere Sommersalate gibt es genug. Doch wenn man ans Grillen denkt, rutscht der Salat gern schon mal in den Hintergrund und bleibt doch nur Beilage. Kombinieren Sie einfach beides und geben Sie Ihrem Salat mit gegrilltem Fleisch, Fisch oder Obst den ultimativen Kick!

Als tolles Beispiel haben wir Ihnen den leckeren Hähnchen-Salat mit Früchten der Saison herausgesucht.

Im Sommer lässt er sich zum Beispiel mit leckeren Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren oder Himbeeren kombinieren und im Winter schmeckt er hervorragend mit Orangenscheiben verfeinert.

Nicht nur als optisches Highlight dienen die leckeren Nüsse mit denen er verziert werden kann. Im Sommer empfehlen wir Pekan oder Cashew und im Winter knackige Walnüsse. Dieser Salat verwöhnt Sie das ganze Jahr über!

 

Salat mit gegrillten Hähnchenbruststreifen mit Früchten der Saison

 

-          455 g Hähnchenbrust

-          60 g Pekannüsse

-          80 ml Rotweinessig

-          100 g weißer Zucker

-          235 ml Olivenöl

-          -0,5 Zwiebel, fein gehackt

-          – 1 Teelöffel Senf

-          – 6 g Salz

-           Eine Prise gemahlenen weißen Pfeffer

-           326 g Salat

-           155 g frische Erdbeeren

Heizen Sie Ihren Grill mit der Höchsttemperatur und ölen Sie ihn leicht ein. Grillen Sie das Hähnchen 8 Minuten auf jeder Seite. Nehmen Sie diese vom Grill, lassen Sie sie abkühlen und schneiden Sie sie anschließend in schmale Streifen.

Die Pekannüsse braten Sie kurz unter häufigem Rühren in einer Pfanne an und legen Sie sie anschließend erst mal zur Seite.
Als Vinaigrette passt am besten eine frische Rotweinessig-Mischung. Geben Sie also Rotweinessig, Zucker, Olivenöl, Zwiebel, Senf, Salz und Pfeffer für 1 Minute in einen Mixer und lassen alles gut durch Zuletzt richten Sie alles auf den Tellern an, garnieren es mit dem gegrillten Huhn und richten zuletzt alles mit frischen Erdbeerstücken und Pekannüssen an. Träufeln Sie etwas Vinaigrette darüber und genießen Sie nur noch!

Das vegetarische Sandwich

Das Thema vegetarische Grillparty hat uns so gut gefallen, dass wir direkt weiter recherchiert haben und wir auf dieses prima Rezept gestoßen sind.

Vegetarische Sandwiches lassen sich auch prima auf dem Grill zubereiten! Hier ein Rezeptvorschlag und die Zutaten, die Sie benötigen:

Vegetarisches Sandwich

Zutaten:
- 60 ml Mayonnaise
- 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 15 ml Zitronensaft
- 30 ml Olivenöl
- 90 Gramm rote Paprika in Streifen geschnitten
- 1 kleine Zucchini, in Scheiben geschnitten
- 1 rote Zwiebel, in Scheiben geschnitten
- 1 kleine gelbe Zucchini, in Scheiben geschnitten
- 2 Scheiben italienisches Brot Focaccia
- 75 g zerbröckelte Feta-Käse

Mischen Sie Mayonnaise, Knoblauch, Zitronensaft in einer Schüssel zusammen und stellen Sie alles im Kühlschrank kalt.
Heizen Sie den Grill auf höchster Temperatur (Gasgrills oder elektrisch).

Bepinseln Sie das Gemüse von beiden Seiten mit Olivenöl, legen dann die Paprika- und Zucchinistücke in die Mitte des Grills und arrangieren Zwiebeln und Kürbisstücke drum herum. Grillen Sie beide Seiten für jeweils 3 Minuten, wobei die Paprika einige Minuten länger brauchen könnte, dies können Sie jedoch nach Ihrem Geschmack entscheiden. Entfernen Sie alles vom Grill und stellen es erst mal zur Seite.

Verteilen Sie die Mayonnaise sorgfältig auf die Focaccia und legen den Feta-Käse darauf. Legen Sie das Brot auf den Grill (die aufgeschnittene Seite nach oben) und grillen Sie es für 2 bis 3 Minuten, bis das Brot warm ist und der Käse schmilzt. Achten Sie ständig darauf, dass es nicht verbrennt! Anschließend können Sie die Focaccia auf die Teller legen und das Gemüse darauf legen.

Guten Appetit!

Gegrillte Pfirsiche

Haben Sie schon mal was von gegrillten Desserts gehört? Wer sagt auch, dass es immer nur Würstchen oder Steaks sein müssen? Eine köstliche Variante sind gegrillte Pfirsiche kombiniert mit Blauschimmel, für die Sie Ihre Gäste lieben werden! Sie schneiden die Hälften einfach in Scheiben und legen diese auf den Grill. Dem Ganzen verpassen Sie einen kurzen Balsamico-Sprühregen und zerbröckeln etwas Blauschimmelkäse darauf. Ihre Gäste werden beeindruckt sein, doch Sie sehen es geht wirklich ganz schnell und einfach!

Hier noch mal die Zutaten:

  • 40 g weißer Zucker
  • 180 ml Balsamico-Essig
  • 4 schwarzer, frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 große frische Pfirsiche, geschält, halbiert und entkernt
  • 70 g Blauschimmelkäse, zerkrümelt

Vermischen Sie in einem Topf weißen Zucker, Balsamico-Essig und Pfeffer bei mittlerer Hitze und schmecken Sie es immer wieder ab, bis sich die Flüssigkeit um etwa die Hälfte reduziert hat und eine dickliche Konsistenz bekommen hat. Nehmen Sie die fertige Soße vom Herd und lassen Sie erst einmal abkühlen.

Heizen Sie Ihren Grill

Ölen Sie den Grillrost vorher ein bevor Sie die Pirsisch-Hälften drauflegen und lassen Sie diese für etwa  5 Minuten garen, bis sie karamellisiert sind. Sprühen Sie sie anschließend mit Balsamico ein und garen Sie sie für 2-3 Minuten. Zuletzt arrangieren Sie die Pfirsisch-Hälften auf den Tellern , sprühen den restlichen Balsamico drauf und zerbröckeln den Blauschimmelkäse darüber.

Lassen Sie es sich schmecken!

Erdbeer-Grillsoße

Wenn Sie unter all der Auswahl an pikanten Grillsoßen etwas Süßes vermissen, dann kombinieren Sie ihr Gegrilltes doch das nächste Mal mit einer fruchtig-pikanten Soße mit leichter Erdbeernote! Ob Steaks, Frikadellen, Würstchen, Gemüse oder Obst. Diese Soße passt zu allem gut und lässt sich zudem auch noch lange aufbewahren. Im Gefrierschrank bis zu maximal 2 Monate!

  • 330 g in Scheiben geschnittene Erdbeeren
  • 115 g Erdbeermarmelade
  • 120 ml Tomatenketchup
  • 20 gehackte Frühlingszwiebeln
  • 30 ml Honig
  • 30 ml Soja Soße
  • 30 ml frisch gepresster Zitronensaft
  • 5 ml scharfe Soße
  • 2 g gemahlene Paprika
  • 2 g Salz

Geben Sie alle Zutaten (ohne bestimmte Reihenfolge) in einen Mixer und lassen Sie alles für wenige Sekunden durchmischen.

 

Seine eigene Barbecue-Soße kreieren

Jeder Grillmeister hat seine eigene Grillsoße, das ist nun einmal so. Die perfekte Barbecue-Soße gibt dem Fleisch Geschmack und Feuchtigkeit, aber manchmal passt eine Soße ein bisschen besser, manchmal weniger gut zum jeweiligen Fleisch. Das ist nichts besonderes, also können Sie sich gerne Ihre eigene Kreation erstellen.

 

Verschiedene Arten an Grillsoßen

Es gibt zahlreiche Arten an Grillsoßen. Traditionell entstehen sie in erster Linie aus Tomatensoße, Senf oder Essig, darüber hinaus sind sie eher dickflüssig. In den USA beispielsweise, bekanntermaßen große Anhänger der Grillsoße, ist die Soße in North Carolina leicht und dünnflüssig, während sie in Kensas City hingegen eher dickflüssig und fest ist.

Außerdem gibt es verschiedene Soßen, die die Amerikaner « mopping sauce » (Reinigungssoße) nennen, mit der man während des Grillens regelmäßig das Fleisch begießt, im Gegensatz zu Verköstigungssoßen, die man beim Essen unter anderem als Gewürz versteht und nicht für den Grillvorgang genutzt wird.

Die Grillsoße nutzen

Die Grillsoße kann vor, während oder nach der Zubereitung des Fleischs einbezogen werden. Sie sollten jedoch darauf achten, beim Grillen selbst nicht zu viel Tomatensoßen oder Soßen, welche reich an Zucker sind zu verwenden, da diese sehr schnell anbrennen und dem Fleisch dann einen unangenehmen Geschmack bereiten könnten.

Grillsoßenrezepte

Hier finden Sie drei grundlegende Grillsoßen, eine für jede der drei Hauptzutaten. Beginnen Sie diese Soßen, in dem Sie dem Rezept folgen. Danach werden Sie nach und nach sicherer, und mit der Erfahrung wächst auch Ihr Können. Schon bald verleihen Sie der Soßeihre eigene Note.

 

Grillsoße mit Tomate

  • 1 Dose Tomatensoße

    Barbecue-Soße

  • 1 Dose Tomatenmark
  • 2 Esslöffel Essig
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Rohzucker
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Esslöffel Worcestershire-Soße
  • 1 Teelöffel Senf
  • 1 Teelöffel Cayennepfeffer
  • Gemahlener Pfeffer (je nach Geschmack)

Braten Sie zunächst die Zwiebel und den Knoblauch in einer Pfanne an und geben Sie dann alle anderen Zutaten hinzu, das Öl jedoch als letztes.  Dünsten Sie alles 20 bis 30 Minuten bei leichter Flamme und denken Sie daran, regelmäßig umzurühren, dass es nicht anbrennt. Jetzt empfiehlt es sich, die Soße vor dem Verzehr einen bis drei Tage in den Kühlschrank zu stellen, aber das hängt auch ein bisschen von der Geduld eines jeden einzelnen ab. Die verschiedenen Geschmacksnoten können sich so gut intensivieren und die Soße nimmt eine angenehm weiche Konsistenz an.

 

Grillsoße mit Essig

  • 30cl Apfelessig
  • 20cl heißes Wasser
  • 2 Esslöffel Rohzucker
  • 1 Esslöffel Paprikagewürz
  • 1 Teelöffel Cayennepfeffer
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer

Geben Sie den Rohzucker in das heiße Wasser und rühren Sie so lange um, bis er sich komplett

aufgelöst hat. Fügen Sie nun alle übrigen Zutaten hinzu und erhitzen Sie diese einige Minuten bei mittlerer Temperatur. Diese Soße passt sehr gut zu Schweingerichten. Nehmen Sie allerdings nicht zu viel, dass Ihr Teller am Ende nicht noch zu

sehr einer Suppe ähnelt.

 

Grillsoße mit Senf

diverse Soßen

  • 20cl Senf
  • 7-8cl Rohzucker (1/3 Becher)
  • 20cl Balsamico-Essig
  • 20g Butter
  • 1 Esslöffel Worcestershire-Soße
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 1 Esslöffel Cayennepfeffer

Schmelzen Sie zunächst auf schwacher Flamme die Butter in einem kleinen Topf und geben Sie d

ann alle anderen Zutaten hinzu. Machen Sie einen Deckel auf den Topf und lassen Sie alles bei sehr kleiner Flamme mindestens eine halbe Stunde lang vor sich hin köcheln. Das passt sehr gut zu rotem Fleisch.

Sobald Sie all diese Grundlagen einmal ausprobiert haben, suchen Sie sich die Soße aus, die am ehesten Ihren Vorstellungen entspricht, modifizieren Sie entsprechend und kommen so Ihrem Lieblingsgeschmack nach und nach immer näher. Nehm

en Sie andere Zutaten oder Gewürze, lassen Sie etwas weg oder variieren Sie die jeweilige Menge.

Die perfekte Grillsoße zu kreieren fordert Zeit und Geduld. Aber wenn Sie erst einmal an Ihrem persönlichen Ziel angekommen sind, müssen Sie nur noch eines entscheiden: Das kulinarische Geheimnis mit anderen zu teilen oder die Kunst der Zubereitung für sich zu behalten. In dem Fall können Sie sich dem Neid Ihrer Freunde sicher sein!

Barbecue Ribs

Die berühmten Ribs : Ein kleines aus den USA importiertes Rezept

Zutaten

  • 2 kg Spareribs
  • 150g Rohzucker
  • 6cl Ketchup
  • 6cl Sojasoße
  • 6cl Worcestershire-Soße*
  • 6cl Rhum
  • 6cl chilenische Soße**
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Teelöffel Senf
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer

Heizen Sie Ihren Ofen auf 180° vor. Schneiden Sie das Fleisch in Stücke, und zwar in der Größe, in der Sie sie servieren möchten.  Wickeln Sie sie dann in eine doppelte Schicht Alufolie und legen sie etwa eineinhalb Stunden in den Ofen. Danach entfernen Sie die Folie über einem Suppenteller, so dass Sie die schmackhafte Soßespäter noch anderweitig verwenden können, beispielsweise für eine Suppe. Lege

n Sie die Ribs nun in einen Bratentopf oder auf einen Grillrost, der groß genug ist. Hauptsache, das Fleisch versinkt nicht komplett in der Soße.

Verrühren Sie den Zucker, den Ketchup, die Sojasoße, die Worcestershire-Soße, den Rhum, den Knoblauch (gepresst), den Senf, den Pfeffer und die chilenische Soße in einer Salatschüssel. Letztere geben Sie am besten zum Schluss hinzu, dass Sie alles entsprechend abschmecken können und nicht aus Versehen zu viel davon hinzugeben.*** Überziehen Sie die Ribs mit der Marinade (Achtung: Benutzen Sie nicht alles!) und legen Sie sie bei Raumtemperatur eine Stunde ein, oder über Nacht in den Kühlschrank.

Werfen Sie den Grill an und machen pendeln den Rost etwa 10cm über der Glut ein. Geben Sie Öl auf die Unterlage, legen Sie die Ribs dann für ca. 30 Minuten darauf und übergießen Sie sie mit der übrigen Marinade.  Da dies eine relativ lange Zeit ist, vermeiden Sie besser eine zu hohe Temperatur, bzw. dass der Rost zu nah am Feuer ist.

 

Mögliche Modifikationen

Beim ersten Mal können Sie die Ribs auch etwa 30 Minuten kochen, anstatt sie in den Backofen zu legen. Sie können dabei durchaus noch etwas zarter werden.

* Auch wenn es nicht immer den Anschein hat, findet man sie in der Regel in allen großen Supermärkten. Sie können den Rest z. B. für diverse Fischgerichte oder gar eine Bloody Mary (Cocktail auf Grundlage von Tomatensaft) verwenden.

** Achtung, chilenische Soße und nicht Chilisoße. Wenn Sie sie jedoch nicht finden, können Sie  aber auch Erstgenannte verwenden.

*** Achtung, denken Sie daran, dass die Soße nicht mehr denselben Geschmack hat, wenn sie erst einmal gekocht ist (kalt schmeckt sie sowieso nicht), und dass die Schärfe ein wenig abnimmt.

Hähnchenspieße Tikka und Gurkensalat

Hier präsentiere ich Ihnen ein sehr leichtes Gericht für vier Personen, das am Grill zubereitet wird. Sie benötigen dafür Currypaste, die Sie in jedem gut sortierten indischen oder chinesischen Lebensmittelgeschäft finden, oder aber auch immer öfter in Supermärkten. Darüber hinaus empfehle ich Ihnen noch Chapati anzubieten. Das indische Fladenbrot ist zwar nicht unabkömmlich, dennoch verleiht es Ihren Gästen ein gewisses Maß an Authentizität.

Vorbereitung: 20 Minuten / Kochen: 20min

Zutaten

  • 150g fettarmer Joghurt
  • 2 Esslöffel Currypaste
  • 4 Stück Hähnchenbrustfilet
  • 250g Kirschtomaten
  • 1 halbe Gurke
  • 1 rote Zwiebel
  • Korianderblätter
  • 1 Zitrone
  • 50g Salat

Für den Gurkensalat

Tauchen Sie 8 Holzspieße in einen mit Wasser gefüllten Behälter. Verrühren Sie den Joghurt und die Currypaste in einer Schüssel und geben Sie anschließend die Hähnchenbrust hinzu, so dass sie eine gute Stunde in der Marinade liegt.

Schneiden Sie die Zwiebel in kleine Stücke, hacken Sie die Korianderblätter von Hand und pressen Sie die Zitrone aus. Schneiden Sie dann die Gurke der Länge nach in zwei Hälften, höhlen sie aus und schneiden sie in Scheiben. Nun mischen Sie alles in einer großen Schale und stellen Sie es bis zum Moment des Servierens kalt.

Trennen Sie das Fleisch von der Marinade und stecken Sie die Hähnchenstücke und die Kirschtomaten auf die dafür vorgesehenen Spieße, die Sie zuvor in Wasser getaucht hatten. Kochen Sie sie schließlich für 15 bis 20 Minuten auf mittlerer Temperatur und rühren sie manchmal um, bis sie schön braun sind. Jetzt können Sie die Chapati im Backofen oder der Mikrowelle erhitzen, oder je nach individuellem Geschmack sogar auf dem Grill.

Den Salat können Sie jetzt in die auf die Salatteller verteilen, sowie das Hähnchen auf die dafür vorgesehenen Platten. Richten Sie jeweils zwei Hähnchenspieße Tikka mit den Chapati an, die Sie soeben erwärmt haben.

Marinierte und gegrillte Garnelen

So gut und schmackhaft es auch ist: Wir möchten uns heute einmal vom immer bewährten Grillsteak verabschieden und den Fokus auf Meeresfrüchte legen. Daher empfehlen wir Ihnen ein Rezept mit Garnelen, welche wir zunächst marinieren und anschließend grillen möchten. Am besten geeignet wäre dafür ein Elektrogrill.

Zutaten

  • 3 fein gehackte Knoblauchzehen
  • 10 cl Olivenöl
  • 6 cl Tomatensoße
  • 2 Esslöffel Rotweinessig
  • 2 Esslöffel gehacktes Basilikum
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • 1 kg frische Garnelen
  • Spieße

Verrühren Sie den Knoblauch, das Olivenöl, die Tomatensoße und den Essig in einer großen Schale oder Salatschüssel. Fügen Sie dann das Basilikum hinzu und würzen Sie den Inhalt der Schale mit Pfeffer und Salz, je nach Ihrem individuellen Geschmack (ca. einen halben Teelöffel Salz). Geben Sie die Garnelen nun in die Schüssel, so dass sich alles gleichmäßig verteilt. Decken Sie nun die Schüssel ab und stellen Sie sie zwischen einer halben und einer ganzen Stunde in den Kühlschrank. Bestenfalls rühren Sie zwischendurch noch ein oder zweimal um.

Stellen Sie den Elektrogrill auf eine mittlere Temperatur und befestigen Sie die Garnelen auf den Spießen, in dem Sie sie jeweils in Schwanznähe sowie in Kopfnähe durchstechen.

Gießen Sie ruhig etwas Olivenöl auf den Grill. Wenn er erst einmal heiß ist, lassen Sie die Garnelen auf jeder Seite etwa 2-3 Minuten grillen, bis sie nicht mehr transparent, dafür aber undurchsichtig geworden sind.

Mögliche Modifikationen

  • Die Tomatensoße durch Ketchup oder Tomatenmark ersetzen
  • Mehr Pfeffer hinzugeben (je nach individuellem Geschmack)
  • Länger marinieren (zwei Stunden)

Aber aufgepasst: Erliegen Sie nicht der Versuchung, diese Garnelen aus Zeitgründen in der Pfanne zu braten! Dieses Rezept ist ausschließlich für den Grill gedacht. Der Knoblauch riecht beispielsweise in der Pfanne zu stark. Dasselbe Ergebnis wie auf dem Grill erreichen Sie dort ganz sicher nicht.